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Die positiven Folgen der Prekarisierung?! Globalisierung und Flexibilisierung sind die Stichworte meiner Generation. Seit ich mich aktiv fuer meine Umwelt interessiere, wird sie von Katastrophen heimgesucht; Ich war 14 als die new economy zusammenbrach, am elften September 2001 war ich 15 und es ging immer so weiter. Arbeitsplatzabbau und die Hartz-Reformen, deren Message war; streng dich an, ein Arbeitsplatz ist keine Selbstverstaendlichkeit, du musst dich wahrscheinlich mehrfach umorientieren und den Wohnort wechseln, wenn es sein muss. Fordern und Foerdern.

Lebenslange Vollzeitbeschaeftigung ist ein Relikt des 20. Jahrhunderts, welches denUebergang ins neue Jahrtausend nicht geschafft hat. Dem Sozialstaat geht das Geld aus, Leiharbeitsfirmen haben Hochkonjunktur und auf einmal tritt der Begriff des Prekariats auf; die neue, abgekoppelte Unterschicht!
Gewerkschafter beklagen die Tatsache, dass das unternehmerische Risiko auf den Arbeitnehmer abgewaelzt wird, er hat kein Sicherungsnetz mehr und das Klassenbewusstsein verabschiedet sich gleich mit.

Doch man kann auch ein anderes Phaenomen beobachten, die so genannten Selbstmanager. Sie sind gut ausgebildet, nehmen oft nur Projektvertraege an und verkaufen sich danach meistbietend an den naechsten Arbeitgeber. Sie sind die modernen Soeldner der Business Welt, hauptsaechlich anzutreffen auf den Schlachtfeldern der neuen und alten Medien. Sie verdienen genug, um eigene finanzielle Reserven fuer schlechte Zeiten anzulegen und mit jedem neuen Arbeitsauftrag vergroessern sie ihr eigenes Netzwerk, welches sie langfristig vor Beschaeftigungslosigkeit schuetzt. Der Selbstmanager ist in diesem Sinne kein Arbeitnehmer, sondern eine kleine Ich-AG. Er nimmt sich als eine oekonomische Einheit war und investiert wie ein Unternehmen, zum Beispiel in Technik (Handy, Laptop) Netzwerkpflege (der angenehme Teil; Partys) oder Bildung. Was Gewerkschaften ein Graus ist; die kurzfristige temporaere Bindung und die staendige Notwendigkeit zur Neuorientierung, bauen sie als ihren Vorteil aus. Sie sind mobil und haben kein Problem oefter den Wohnort zu wechseln. Er steht fuer eine Generation von jungen, erfolgsorientierten Leuten, welche die Globalisierung nicht als Gefahr, sondern als Chance begreifen.

Der typische Selbstmanager fuehlt sich nicht unsicher, sondern frei!

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